Wie zeigt sich unreine Haut / Akne?

Unreine Haut geht meist Hand in Hand mit einem fettigen Hautzustand und ist geprägt durch Mitesser, Pusteln, Zysten und Narben. Sie tritt auf talgdrüsenreichen Hautregionen wie Gesicht, Hals, obere Brust, Rücken, Schultern und Oberarmen auf. Auch wenn Akne zeitlich meist in der Pubertät auftritt, kann sie auch im späteren Erwachsenenalter ausbrechen.

Autorenbeschreibung

Wie zeigt sich unreine Haut / Akne?

Unreine Haut geht meist Hand in Hand mit einem fettigen Hautzustand und ist geprägt durch Mitesser, Pusteln, Zysten und Narben. Sie tritt auf talgdrüsenreichen Hautregionen wie Gesicht, Hals, obere Brust, Rücken, Schultern und Oberarmen auf. Auch wenn Akne zeitlich meist in der Pubertät auftritt, kann sie auch im späteren Erwachsenenalter ausbrechen.

Tipps

  • lauwarmes Wasser zur Hautreinigung verwenden, um Reizung zu vermeiden
  • milde Tenside zur Reinigung verwenden
  • Sanfte Peelings zur Entfernung alter Hautzellen
  • nicht unsachgemäß an Unreinheiten herumdrücken
  • auf ein sauberes Kopfkissen achten

Tipps

  • lauwarmes Wasser zur Hautreinigung verwenden, um Reizung zu vermeiden
  • milde Tenside zur Reinigung verwenden
  • Sanfte Peelings zur Entfernung alter Hautzellen
  • nicht unsachgemäß an Unreinheiten herumdrücken
  • auf ein sauberes Kopfkissen achten

Wie entsteht unreine Haut

 

An der Entstehung unreiner Haut sind die folgenden Faktoren maßgeblich beteiligt:

  • fettiger Hautzustand
  • genetische Disposition in der Familie
  • erhöhte Empfindlichkeit auf komedogene Stoffe
  • Besiedlung der Follikel-Ausführungsgänge mit Propionibakterien
  • übermäßige Verhornung der Follikel-Ausführungsgänge

Unreine Haut weist meist die Eigenschaften von fettiger Haut auf, hat jedoch Mitesser (Komedonen), die auch kleine rötliche Pusteln bilden können. Die Mitesser entstehen, wenn ein Folikelkanal eine erhöhte Empfindlichkeit auf Abbauprodukte der Sebumlipide oder komedogene Substanzen aufweist und somit mit erhöhter Hornschichtbildung im Folikelkanal oder in der tiefergelegten Talgdrüse reagiert. Die Talgdrüse vergrößert sich dadurch und ist mit einer verhornten Masse aus Sebum, Hornzellen, Bakterien und Haarresten verstopft.

 

Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Mitesser. Der geschlossene Mitesser liegt tief in der Haut mit engem Folikelkanal. Er ist als rundliche Erhebung auf der Haut zu sehen oder ertasten. Der offene Mitesser liegt weiter oben auf der Haut mit einem erweiterten Folikerkanal, der bis zur Hautoberfläche hin mit verhornter Masse verstopft ist. Durch Melanin und Oxidationsprodukte der Lipide ist diese Masse an der Hautoberfläche schwarz gefärbt.

 

Bei besonders starker Verhornung bläht sich die Talgdrüse Ballonartig auf, wodurch die Follikel und Talgdrüsenwand reißen kann. Somit ergießt sich der Mitesserninhalt in das Gewebe und löst hier eine Entzündungsreaktion mit Eiterbildung aus. Auch ohne Reißen der Drüsenwand kann es bei Aknepatienten durch Bakterienenzyme und Lipidspaltprodukte in der Talgdrüse zu einer Reizung der Drüsenwand und Einwanderung in das umgebende Gewebe der Talgdrüse kommen. Hierdurch entsteht ebenfalls eine Eiterbildung und Entzündungsreaktion. Das Resultat sind schmerzhafte Aknepusteln und -knötchen. Um das Reißen der Mitesser und die Entzündungsreaktion nicht unnötig zu provozieren, sollte an Mitessern und Aknepusteln nicht unnötig gedrückt werden.

Wie entsteht unreine Haut

 

An ihrer Entstehung sind die folgenden Faktoren maßgeblich beteiligt:

  • fettiger Hautzustand
  • genetische Disposition in der Familie
  • erhöhte Empfindlichkeit auf komedogene Stoffe
  • Besiedlung der Follikel-Ausführungsgänge mit Propionibakterien
  • übermäßige Verhornung der Follikel-Ausführungsgänge

Unreine Haut weist meist die Eigenschaften von fettiger Haut auf, hat jedoch Mitesser (Komedonen), die auch kleine rötliche Pusteln bilden können. Die Mitesser entstehen, wenn ein Folikelkanal eine erhöhte Empfindlichkeit auf Abbauprodukte der Sebumlipide oder komedogene Substanzen aufweist und somit mit erhöhter Hornschichtbildung im Folikelkanal oder in der tiefergelegten Talgdrüse reagiert. Die Talgdrüse vergrößert sich dadurch und ist mit einer verhornten Masse aus Sebum, Hornzellen, Bakterien und Haarresten verstopft.

 

Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Mitesser. Der geschlossene Mitesser liegt tief in der Haut mit engem Folikelkanal. Er ist als rundliche Erhebung auf der Haut zu sehen oder ertasten. Der offene Mitesser liegt weiter oben auf der Haut mit einem erweiterten Folikerkanal, der bis zur Hautoberfläche hin mit verhornter Masse verstopft ist. Durch Melanin und Oxidationsprodukte der Lipide ist diese Masse an der Hautoberfläche schwarz gefärbt.

 

Bei besonders starker Verhornung bläht sich die Talgdrüse Ballonartig auf, wodurch die Follikel und Talgdrüsenwand reißen kann. Somit ergießt sich der Mitesserninhalt in das Gewebe und löst hier eine Entzündungsreaktion mit Eiterbildung aus. Auch ohne Reißen der Drüsenwand kann es bei Aknepatienten durch Bakterienenzyme und Lipidspaltprodukte in der Talgdrüse zu einer Reizung der Drüsenwand und Einwanderung in das umgebende Gewebe der Talgdrüse kommen. Hierdurch entsteht ebenfalls eine Eiterbildung und Entzündungsreaktion. Das Resultat sind schmerzhafte Aknepusteln und -knötchen. Um das Reißen der Mitesser und die Entzündungsreaktion nicht unnötig zu provozieren, sollte an Mitessern und Aknepusteln nicht unnötig gedrückt werden.

Wie pflegt man unreine Haut / Akne?

 

Ziel der Pflege: Verhinderung einer Verschlechterung des Hautbildes zu Akne, Bindung von überschüssigem Hautfett, Öffnen von geschlossenen Follikeln, Verhinderung der Besiedlung von Follikeln mit Bakterien durch Antiseptika und Vermeidung von komedogenen Substanzen.

Reinigen: Die Pflege von unreiner Haut entspricht stark der Pflege von fettiger Haut. Geeignet für die Reinigung des Gesichts sind Betaine, Ethersulfate und ähnliche ionische Tenside. Sie haben einen austrocknenden Effekt und eine antibakterielle Wirkung durch einen leicht sauren pH-Wert von 5,5. Es können noch verstärkt antiseptische Wirkstoffe (wie Allantoin oder Nikotinamid) und keratolysche Wirkstoffe eingesetzt werden. Bei Akne sollte das Pflegeregime von Reinigung morgens und abends sowie die zusätzliche Pflege durch Peelings und Masken 1–3 mal die Woche streng eingehalten werden. Akne kann jedoch nicht mit nur kosmetischen Mitteln bekämpft werden, eine dermatologische Therapie ist notwendig.

Pflegen: Als Hautpflege eignet sich ein Hydrogel oder eine O/W-Creme mit hohem Emulgatoranteil und wenig Fett zur Aufnahme des überschüssigen Talgs. Als Wirkstoffe eigenen sich Antiseptika, entzündungshemmende Stoffe wie Allantoin und keratolytisch wirkende Stoffe wie Salicylsäure, die das Hautbild verfeinern. Für die Nachtpflege kann das Präparat für den Tag verwendet werden, einer speziellen Nachtpflege bedarf es nicht. Während den kalten Monaten empfiehlt sich wieder zusätzliche Feuchtigkeitskonzentrate zu verwenden, um der Austrocknung durch die trockene Raumluft entgegenzuwirken.

Wie pflegt man unreine Haut / Akne?

 

Ziel der Pflege: Verhinderung einer Verschlechterung des Hautbildes zu Akne, Bindung von überschüssigem Hautfett, Öffnen von geschlossenen Follikeln, Verhinderung der Besiedlung von Follikeln mit Bakterien durch Antiseptika und Vermeidung von komedogenen Substanzen.

Reinigen: Die Pflege von unreiner Haut entspricht stark der Pflege von fettiger Haut. Geeignet für die Reinigung des Gesichts sind Betaine, Ethersulfate und ähnliche ionische Tenside. Sie haben einen austrocknenden Effekt und eine antibakterielle Wirkung durch einen leicht sauren pH-Wert von 5,5. Es können noch verstärkt antiseptische Wirkstoffe (wie Allantoin oder Nikotinamid) und keratolysche Wirkstoffe eingesetzt werden. Bei Akne sollte das Pflegeregime von Reinigung morgens und abends sowie die zusätzliche Pflege durch Peelings und Masken 1–3 mal die Woche streng eingehalten werden. Akne kann jedoch nicht mit nur kosmetischen Mitteln bekämpft werden, eine dermatologische Therapie ist notwendig.

Pflegen: Als Hautpflege eignet sich ein Hydrogel oder eine O/W-Creme mit hohem Emulgatoranteil und wenig Fett zur Aufnahme des überschüssigen Talgs. Als Wirkstoffe eigenen sich Antiseptika, entzündungshemmende Stoffe wie Allantoin und keratolytisch wirkende Stoffe wie Salicylsäure, die das Hautbild verfeinern. Für die Nachtpflege kann das Präparat für den Tag verwendet werden, einer speziellen Nachtpflege bedarf es nicht. Während den kalten Monaten empfiehlt sich wieder zusätzliche Feuchtigkeitskonzentrate zu verwenden, um der Austrocknung durch die trockene Raumluft entgegenzuwirken.

 

Verschiedene Hautzustände

Verschiedene Hautzustände

Quellen
Quellen: Elsässer, S. (2008). Körperpflegekunde und Kosmetik: Ein Lehrbuch für die PTA-Ausbildung und die Beratung in der Apothekenpraxis (1. Aufl.). Berlin, Deutschland: Springer-Verlag. | Herrmann, K. & Trinkkeller, U. (2006). Dermatologie und medizinische Kosmetik: Leitfaden für die kosmetische. Heidelberg, Deutschland:Springer Medizin Verlag Heidelberg.