Kosmetikrohstoffe

Pflanzenöle und -fette

Pflanzenöle und -fette unterscheiden sich maßgeblich in ihrer Konsistenz. Es ist gebräuchlich Fette als »Öle« zu bezeichnen, wenn sich diese bei Raumtemperatur in einem flüssigen Zustand befinden. Fette, die bei Raumtemperatur fest sind, werden als »Fette« bezeichnet. Der Schmelzpunkt von Ölen und Fetten wird durch die Art der enthaltenen Fettsäuren bestimmt. Ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren führt zu einer…

Wirkstoffe

Allantoin INCI: Allantoin Dosierung: 0,1-0,5 % Wirkung: Entzündungshemmend, reizlindernd, beschleunigt Wundheilung. Allantoin ist ein natürlicher Stoff, der beispielsweise in Beinwell (Symphytum Officinale), Ahorn, Weizenkeimen und Schwarzwurzeln vorkommt und als sehr verträglich gilt. Es hat sich in der Dermatologie vor allem bei der Wundbehandlung bewährt. Allantoin beschleunigt die Regeneration der Haut, wirkt entzündungshemmend und hat eine heilende, reizlinderne und leicht hydratisierende…

Ätherische Öle

Ätherische Öle werden schon seit Jahrtausenden von Menschen für verschiedene Zwecke verwendet. Die alten Ägypter sowie die chinesische Kultur zählen zu den ersten, welche ätherische Öle einsetzten. Ätherische Öle wurden und werden bis dato zur Nahrungsergänzung, Kosmetik und als Therapeutikum verwendet. Diese speziellen Öle habe eine ganz besondere Wirkung die sich auf Körper, Geist und Seele entfaltet. Allgemeine Informationen Ein…

Hyrdolate

  Was sind Hydrolate und wie wirken sie? Ein Hydrolat entsteht als Nebenprodukt bei der Wasserdampfdestillation von Pflanzen zur Gewinnung von ätherischem Öl. Das »Nebenprodukt« der Destillation ist ein Wasser, versetzt mit den wasserlöslichen (flüchtigen) Bestandteilen der jeweiligen Pflanze. Daher bezeichnet man Hydrolate auch als Pflanzen- oder Blütenwasser. Manche Hydrolate werden jedoch gezielt produziert, auch wenn aus dem verwendeten Pflanzenteil…

Emulgatoren

Um die Verbindung zwischen einer öligen und einer wässrigen Komponente herzustellen (Emulsion), wird ein Emulgator benötigt. Welcher Emulsionstyp durch den Emulgator gebildet wird, entscheidet der lipophile bzw. hydrophile Anteil des Emulgators. Überwiegt der lipophile Anteil, neigt der Emulgator dazu sich in der Ölphase zu lösen (W/O-Emulgator), überwiegt der hydrophile Anteil wird sich der Emulgator in der Wasserphase lösen (O/W-Emulgator). Um…

Wachse / Konsistenzgeber

Auch wenn viele Emulgatoren als alleinige Emulgatoren ausreichen um eine Emulsion mit cremiger Textur herszustellen, kann es bei manchem Emlugatoren empfohlen sein einen Koemulgator oder zusätzlich einen Konsistenzgeber zuzugeben für eine höhere Viskosität (Zähflüssigkeit). Vor allem, falls eine dickere Konsistenz gewünscht ist, ist die Zugabe von Konsistenzgebern zu empfehlen. Der Begriff Koemulgator ist nicht eindeutig definiert. Je nach Literatur werden…

Gelbildner / Quasiemulgatoren

Was sind Quasiemulgatoren? Quasiemulagtoren sind Gelbildner, die die Viskosität (ZähflüssigkeitI) von Produkten erhöhen können. Gele bestehen aus einem Lösungsmittel (Dispersionsmittel) und einem Gelbildner, der das Gerüst bildet. Man kann sich ein Gel als einen mit Flüssigkeit vollgesaugten Schwamm vorstellen. Für die kosmetische Verwendung ist es jedoch wichtig, dass ein Gel streichfähig ist und sich gut auftragen lässt. Die Bindungen der…

Konservierer

Biokons Plus INCI: Phenethyl Alcohol, Caprylyl Glycol, Trideceth-8 Dosierung: 0,5-2 %  (1% entspricht ca. 20 Tropfen auf 100 ml Produkt und führt zu einer Haltbarkeit von ca. 2-3 Monaten) Einsatz: Breitband-Konservierungsmittel im pH-Wertbereich von pH 4–8 (optimal: 5). Biokons plus ist ein natürliches Konservierungsmittel auf der Basis von Phenethylalkohol. Phenylethylalkohol ist eine klare Flüssigkeit mit einem breiten Wirkspektrum gegenüber Mikroorganismen….