Verschiedene Hauttypen

Der Begriff Hauttyp beschreibt die Hautbeschaffenheit und wird in der Dermakosmetik auch als Hautzustand bezeichnet. Die Hautbeschaffenheit kann sich über die Zeit verändern und hängt von vielen inneren und äußeren Faktoren ab. Über die Gene wird jedem eine Grundbeschaffenheit der Haut vererbt, jedoch kann sich diese durch verschiedene Faktoren anders entwickeln als bei den Eltern.

 

Im Alter wird die Haut meist trockener, Unreinheiten lassen nach und Pigmentflecken bilden sich. Starke Sonneneinstrahlung, extreme klimatische Bedingungen, trockene Luft, hormonelle Einflüsse, Erkrankungen, Medikamente und vieles mehr beeinflussen die Haut und ihr Verhalten. Somit muss die kosmetische Hautpflege immer wieder den aktuellen Hautbedürfnissen angepasst werden.

Innere Faktoren

 

  • Vererbung
  • Alter
  • hormonelle Lage (z.B. Pubertät, Menstruationszyklus, Schwangerschaft)
  • Erkrankungen (Allergien, Diabetis, psychische Verfassung)
  • Stress

Äußere Faktoren

 

  • Klima (UV-Strahlen, Kälte, Wind)
  • Luftfeuchte
  • Jahreszeit
  • Raumluft
  • Hautpflege
  • Lebensstil
  • Ernährung
  • Medikamente

Hautreale

 

Bei den unterschiedlichen Kosmetikprodukten auf dem Markt findet man in der Regel eine Aufteilung nach verschiedenen Hautrealen am Körper.

 

  • Gesicht
  • Augenpartie
  • Lippen
  • T-Zone
  • Hals / Dekolleté
  • Kopfhaut
  • Hände
  • Füße
  • Oberschenkel-Po-Region
  • Intimbereich

 

Es gibt unverhältnismäßig viele Pflegeprodukte für die Haut in der Gesichtsregion. Diese ist durchgehend den verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt und braucht daher meist mehr Pflege als die restlichen Körperbereiche.

Hautzustände

———————

Normale Haut
Bei einer normalen Haut arbeiten die Talg- und Schweißdrüsen normal und Hautunreinheiten treten selten auf. Sie ist feinporig, matt und weist ein junges und frisches Aussehen auf. Auch für diesen Hauttyp ist die richtige Pflege essenziell, damit dieser Hautzustand bestehen bleibt. Da der Hautzustand nicht robust ist, kann die falsche Pflege leicht zu einer trockenen oder fettigen Haut führen.

———————

Fettige Haut

Die fettige Haut weist eine verstärkte Talg- und Schweißbildung auf und produziert vor allem an Kinn, Stirn und Nase einen öligen Film. Die Haut neigt zu großen Poren und Mitessern, die sich bei entsprechender Veranlagung auch zu Akne weiterentwickeln können. Die fettige Haut geht auch meist Hand in Hand mit fettigen Haaren. Der fettige Hautzustand tritt in der Regel ab der Pubertät auf und normalisiert sich im Laufe des Lebens, wobei sich der fettige Zustand nur noch auf die T-Zone beschränkt (Mischhaut). Ab 50 ist dieser Hautzustand schon sehr selten. Das Positive an diesem Hautzustand ist die starke Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren Laugen und Sonneneinstrahlung. Trotz ihrer Robustheit benötigt auch die fettige Haut die richtige Pflege, um sie dem normalen Hautzustand anzugleichen.

———————

Mischhaut
Die Mischhaut weist meist fettige Areale an Stirn, Nase und Kinn (T-Zone) auf, die die Haut an diesen Stellen zum Glänzen bringen. Die T-Zone neigt zur gesteigerten Talgproduktion und Mitesserbildung. Bei der Mischhaut treten jedoch auch trockene/normale Partien an Wangen, Hals und Haaransatz auf. Bei diesen gilt je älter die Haut, desto trockener sind diese Stellen. Somit muss durch die richtige Pflege der Mischhaut gleichzeitig den Problemen der fettigen und trockenen Haut entgegengewirkt werden.

———————

Trockene Haut

Bei der trockenen Haut ist die Talgproduktion stark vermindert und die wasserbindenden Eigenschaften des Talgs fehlen. Trockene Haut ist meist feinporig, spröde und neigt zur Schuppenbildung. Bei allen entwickelt sich bis etwa zum 60. Lebensjahr ein fettarmer, trockener Hautzustand. Trockene Haut unterliegt einem schnelleren Alterungsprozess als normale Haut. Dieser Hauttyp braucht sorgsame Pflege, um Einrisse und Entzündungen zu vermeiden. Die Haut braucht Fette und feuchtigkeitsspendende Substanzen.

———————

Unreine Haut / Akne

Unreine Haut weist meist die Eigenschaften von fettiger Haut auf, hat jedoch Mitesser (Komedonen), die auch kleine rötliche Pusteln bilden können. Die Mitesser entstehen, wenn ein Folikelkanal eine erhöhte Empfindlichkeit auf Abbauprodukte der Sebumlipide oder komedogene Substanzen aufweist und somit mit erhöhter Hornschichtbildung im Folikelkanal oder in der tiefergelegten Talgdrüse reagiert. Die Talgdrüse vergrößert sich dadurch und ist mit einer verhornten Masse aus Sebum, Hornzellen, Bakterien und Haarresten verstopft.

Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Mitesser. Der geschlossene Mitesser liegt tief in der Haut mit engem Folikelkanal. Er ist als rundliche Erhebung auf der Haut zu sehen oder ertasten. Der offene Mitesser liegt weiter oben auf der Haut mit einem erweiterten Folikerkanal, der bis zur Hautoberfläche hin mit verhornter Masse verstopft ist. Durch Melanin und Oxidationsprodukte der Lipide ist diese Masse an der Hautoberfläche schwarz gefärbt.

 

Bei besonders starker Verhornung bläht sich die Talgdrüse Ballonartig auf, wodurch die Follikel und Talgdrüsenwand reißen kann. Somit ergießt sich der Mitesserninhalt in das Gewebe und löst hier eine Entzündungsreaktion mit Eiterbildung aus. Auch ohne Reißen der Drüsenwand kann es bei Aknepatienten durch Bakterienenzyme und Lipidspaltprodukte in der Talgdrüse zu einer Reizung der Drüsenwand und Einwanderung in das umgebende Gewebe der Talgdrüse kommen. Hierdurch entsteht ebenfalls eine Eiterbildung und Entzündungsreaktion. Das Resultat sind schmerzhafte Aknepusteln und -knötchen. Um das Reißen der Mitesser und die Entzündungsreaktion nicht unnötig zu provozieren, sollte an Mitessern und Aknepusteln nicht unnötig gedrückt werden.

 

Bei der Akne weist die Haut meist einen fettigen Zustand auf und ist geprägt durch Mitesser, Pusteln, Zysten und Narben. Sie tritt auf talgdrüsenreichen Hautregionen wie Gesicht, Hals, obere Brust, Rücken, Schultern und Oberarmen auf. Auch wenn Akne zeitlich meist in der Pubertät auftritt, kann sie auch im späteren Erwachsenenalter ausbrechen. An ihrer Entstehung sind die folgenden Faktoren maßgeblich beteiligt:

 

  • fettiger Hautzustand
  • genetische Disposition in der Familie
  • erhöhte Empfindlichkeit auf komedogene Stoffe
  • Besiedlung der Follikel-Ausführungsgänge mit Propionibakterien
  • übermäßige Verhornung der Follikel-Ausführungsgänge

———————

Altershaut / reife Haut und Faltenbildung

Die meisten Alterungsprozesse der Haut beginnen im 3. und 4. Lebensjahrzehnt und entwickeln sich sehr langsam. Die Geschwindigkeit wird von inneren und äußeren Faktoren bestimmt. Die inneren Ursachen sind genetisch bestimmt:

 

  • verlangsamtes Zellwachstum
  • falsche genetische Codes werden weitergegeben
  • verringerte Qualität des Zellmaterials
  • verlangsamte Stoffwechsel- und Syntheseleistungen
  • verlangsamtes Wachstum der Epidermis
  • geringere Elastizität der elastischen Kollagenfasern

 

Als Folge dieser Prozesse nimmt die Elastizität der Haut ab, sie wird dünner und Falten entstehen. Dieser Alterungsprozess wird durch äußere Faktoren beschleunigt. Als Hauptfaktor gilt das UV-Licht. Doch auch der häufige Umgang mit Waschmitteln oder Wasser, Rauchen, Alkohol, stressige Lebensführung, vitaminarme Ernährung und falsche/unzureichende Hautpflege beschleunigen den Prozess. Um auch im Alter eine gepflegte Haut zu bewahren, sollte auch schon in jungen Jahren eine adäquate Pflege der Haut begonnen werden. Durch kosmetische Mittel kann die Haut vor Licht und vor physikalisch-chemischen Stoffen schützen und in geringem Maß fehlende Substanzen zuführen. Darüber hinaus ist jedoch auch eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol zu empfehlen.

Pflege in abhängigkeit vom Hautzustand

 

———————

Normale Haut

 

Ziel der Pflege: Erhalt des ausgeglichenen Säureschutzmantels der Haut, Schutz der Haut vor negativen äußeren Einflüssen, Vermeidung der Änderung des Hautzustandes durch falsche Pflege.

 

 

Reinigen: Die Gesichtshaut kann mit O/W-Reinigungmilchen gereinigt werden. Auch Waschlotionen mit sanften Tensiden und bevorzugt leicht saurem pH-Wert können verwendet werden. Tensidhaltige Waschlotionen sollten jedoch sparsam dosiert und gründlich abgespült werden, um die Haut nicht zu irritieren. Ein Peeling der Haut ist nicht öfter als einmal pro Woche notwendig.
Auch der Körper sollte bevorzugt mit einem Duschgel mit leicht saurem pH-Wert gereinigt werden. Körperpeeling und Vollbad können durchgeführt werden. Anschließend sollte die Haut eingecremt werden.

 

 

Tonisieren: Nach dem Reinigen wird ein Gesichtswasser mit einem Tuch oder Wattepad gleichmäßig auf dem Gesicht verteilt. Überreste von Make-up oder Waschlotion werden entfernt. Der pH-Wert der Haut wird normalisiert und die Haut erfrischt. Für das Gesichtswasser sind ein geringer Anteil an Alkohol sowie feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkstoffe zu bevorzugen.

 

 

Pflegen: Für die Tagespflege empfiehlt sich eine O/W-Creme mit leicht feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen (Aloe Vera, Glycerin) und schützenden Komponenten (Vitamin C und E). Bei reiferer Haut kann auch Hyaluronsäure enthalten sein. Für sonnenreiche Monate sollte die Tagespflege einen Lichtschutzfaktor haben (alternativ das Make-up). Für die Nacht wird eine vitaminreiche und feuchtigkeitsspendende Creme verwendet, damit sich die Haut regenerieren kann. Ein Feuchtigkeitsserum empfiehlt sich auch vor allem währen den kalten Monaten als zusätzliche Pflege.
Für den Körper kann eine dünnflüssige, gut verteilbare O/W-Körperlotion gewählt werden.

———————

Fettige Haut

 

Ziel der Pflege: Bremsung der übermäßigen Talgproduktion, Ermöglichung des gleichmäßigen Abfließens des Talgs, Bindung des überschüssigen Fetts auf der Haut und Verhinderung von Mitessern durch Vermeidung von komedogenen Substanzen.

 

 

Reinigen: Geeignet für die Reinigung des Gesichts sind Betaine, Ethersulfate und ähnliche ionische Tenside. Sie haben einen austrocknenden Effekt und eine antibakterielle Wirkung durch einen leicht sauren pH-Wert von 5,5. Dusch- oder Badeöle mit Rückfettern sind eher ungeeignet. Ein Peeling kann mehrmals die Woche durchgeführt werden, um Mitesser zu öffnen und Hautfett zu absorbieren. Die Haut sollte dabei jedoch nicht gereizt werden. Auch fettabsorbierende Masken sind wirksam.

 

 

Tonisieren: Als Gesichtswasser eignet sich eine Mischung mit 30 % Alkoholgehalt und antibakteriellen, entzündungshemmenden und adstringierenden (zusammenziehenden) Wirkstoffen. Das Gesichtswasser wird nach der Reinigung mit einem Tuch oder Wattepad gleichmäßig auf dem Gesicht verteilt.

 

 

Pflege: Als Hautpflege eignet sich ein Hydrogel oder eine O/W-Creme mit hohem Emulgatoranteil und wenig Fett zur Aufnahme des überschüssigen Talgs. Als Wirkstoffe eigenen sich Antiseptika, entzündungshemmende Stoffe wie Allantoin und keratolytisch wirkende Stoffe wie Salicylsäure, die das Hautbild verfeinern. Für die Nachtpflege kann das Präparat für den Tag verwendet werden, einer speziellen Nachtpflege bedarf es nicht. Während den kalten Monaten empfiehlt sich wieder zusätzliche Feuchtigkeitskonzentrate zu verwenden, um der Austrocknung durch die trockene Raumluft entgegenzuwirken.

———————

Mischhaut

 

Ziel der Pflege: Geeignete Pflege der einzelnen Gesichtspartien entsprechend ihrem Zustand und Ausgleich der unterschiedlichen Hautzustände zum normalen Hauttyp hin.

 

 

Reinigung: Zur Gesichtsreinigung eignen sich milde Tenside, die nicht komedogen wirken und einen leicht sauren pH-Wert haben. Entzündungshemmende und beruhigende Wirkstoffe wie Allantoin, Hamamelisextrakt und Panthenol können eingesetzt werden. Rückfetter sind weniger geeignet. Peeling oder mattierende Masken können 1–3 mal die Woche im Bereich des fettigen Hautzustands durchgeführt werden. Die trockeneren Seitenpartien werden mit einer Feuchtigkeitsmaske behandelt.

 

 

Tonisieren: Auch beim Tonisieren sollte auf die unterschiedlichen Hautzustände Rücksicht genommen werden. Daher empfiehlt sich zwei Gesichtswässer zu verwenden und nicht ein Kombipräparat. Ein Gesichtswasser sollte für den fettigen Zustand geeigenet sein, das andere sollte für die trockeneren Seitenpartien geeignet sein.

 

 

Pflege: Vor allem wenn sich die Hautpartien stark in ihrem Zustand unterscheiden, ist es wichtig zwei unterschiedliche Pflegepräparate zu verwenden. Die jeweilige Hautpartie sollte entsprechend ihrem Zustand gepflegt werden (siehe Pflege von fettiger, normaler oder trockener Haut). Kombipräparate für Mischhaut sollten nur bei sehr geringem Unterschied der Hautzustände verwendet werden, was meist nicht der Fall ist.

———————

Trockene Haut

 

Ziel der Pflege: Verstärkte Zuführung von Lipiden und Feuchthaltefaktoren und Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.

 

 

Reinigung: Zur Reinigung des Gesichts sind sanfte Reinigungsmilche oder -cremes geeignet. Ein sanftes Cremepeeling sollte nicht öfter als einmal die Woche durchgeführt werden. Es sollte nur einmal am Tag kurz und nicht zu heiß geduscht werden und maximal einmal die Woche gebadet werden. Generell gilt bei trockener Haut:

 

  • sparsamer Einsatz von Wasser und Reinigungsprodukten
  • Vermeidung von Seifen als Tenside (Pflanzenseifen)
  • Verwendung milder Tenside (Betaine, Kollagentenside)
  • Zusätze von Fetten in Reinigungsprodukten
  • gründliches Abspülen von Reinigungsprodukten, um Rückstände zu vermeiden
  • leicht saurer pH-Wert (5,9-5,5) von Reinigungsprodukten (hautneutral)
  • Vermeidung von Parfümierung und wenn möglich von Konservierungsstoffen

 

Tonisieren: Als Gesichtswasser empfiehlt sich ein alkoholfreies Wasser mit neutralem pH-Wert und feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkstoffen.

 

 

Pflege: Als Gesichtspflege empfiehlt sich eine W/O-Creme oder eine fettreiche O/W-Creme ohne Parfum und wenn möglich ohne Konservierungsstoffe. Falls der glänzende Film einer W/O-Crem für den Tag nicht gewollt ist, sollte aber bei der Nachtpflege auf eine fettere Pflege zurückgegriffen werden. Wichtige Inhaltsstoffe sind Glycerin, fette Öle, Hyaluronsäure, Linolensäure, Panthenol, Aloe Vera etc. Zur Ergänzung können Feuchtigkeitskonzentrate unter der Creme aufgetragen werden. Auch die Verwendung von Feuchtigkeitsmasken 1–3 mal die Woche ist hilfreich.

———————

Unreine Haut / Akne

 

Ziel der Pflege: Verhinderung einer Verschlechterung des Hautbildes zu Akne, Bindung von überschüssigem Hautfett, Öffnen von geschlossenen Follikeln, Verhinderung der Besiedlung von Follikeln mit Bakterien durch Antiseptika und Vermeidung von komedogenen Substanzen.

 

 

Reinigen / Tonisieren / Pflegen: Die Pflege von unreiner Haut entspricht der Pflege von fettiger Haut, jedoch können noch verstärkt antiseptische Wirkstoffe (wie Allantoin oder Nikotinamid) und keratolysche Wirkstoffe eingesetzt werden. Bei Akne sollte das Pflegeregime von Reinigung morgens und abends sowie die zusätzliche Pflege durch Peelings und Masken 1–3 mal die Woche streng eingehalten werden. Akne kann jedoch nicht mit nur kosmetischen Mitteln bekämpft werden, eine dermatologische Therapie ist notwendig.

———————

Altershaut / reife Haut

 

Ziel der Pflege: Es gilt die Pflege des trockenen Hautzustandes mit bestimmten Ergänzungen zu übernehmen und irritative Einflüsse zu vermeiden.

 

 

Reinigen: Aufgrund von Gewohnheiten verwenden viele ältere Menschen die falschen Reinigungsprodukte. Seifen (im schlimmsten Fall Kernseife) werden verwendet, obwohl sanfte Reinigungslotionen verwendet werden sollten. Auch harte Bürsten zur Durchblutungsförderung sollten vermieden werden, da sie die Hornhaut strapazieren und die Haut schädigen. Wesentlich geeigneter sind sanfte Peelings und durchblutungsfördernde Cremes.

 

 

Pflegen: Die Pflege sollte morgens und abends, jedoch auch nach jedem Wasserkontakt erfolgen. Es sollten verstärkt W/O-Cremes und Wasserfreie Präparate verwendet werden, durch deren Okklusionseffekt der Austritt von Flüssigkeit aus der Haut verringert wird. Als Wirkstoffe eignen sich Glycerin, Harnstoff, Panthenol und Vitamin A sehr gut. Feuchtigkeitsmasken oder besondere Konzentrate sollten so häufig wie möglich verwendet werden.
Die unter älteren Leuten verbreitete Praxis der Einreibung von Hautstellen mit alkoholischen Mitteln wie Franzbranntwein und Arnikatinkturen sollte unbedingt vermieden werden, um die Haut nicht auszutrocknen und zu reizen. Bei der oberflächlichen Behandlung von Muskelschmerzen oder einer schlechte Durchblutung sollte auf eine Salbe oder Creme zurückgegriffen werden.

Quellen
Elsässer, S. (2008). Körperpflegekunde und Kosmetik: Ein Lehrbuch für die PTA-Ausbildung und die Beratung in der Apothekenpraxis (1. Aufl.). Berlin, Deutschland: Springer-Verlag.