Die wichtigsten Mineralien zur Hautpflege

Mineralien für schöne Haut

Mineralien werden seit langer Zeit zur Hautpflege genutzt. Ihre Beliebtheit geht bei der Wahl von Pflegeprodukten gerne unter, obwohl Mineralien in vielen Mitteln genutzt werden. Alternativ können sie auch über Nahrungsergänzungsmittel oder entsprechende Diäten aufgenommen werden. Wir empfehlen beides, da viele Mineralien gleichzeitig notwendige Spurenelemente sind, also natürlich nur in geringsten Mengen vorhanden sind.

Allgemein sind Mineralien bedeutend zum Erhalt des Hautgewebes und zur Bildung neuen Gewebes. Gleichzeitig fördern Mineralstoffe auch die Zellbildung, darunter die wichtigen Hautzellen, und unterstützen die Funktion von Enzymen. Das stärkt die wichtigen Stoffwechselvorgänge unserer Haut.

Ein Einblick in die verschiedenen Mineralien

Badesalz auf weißen Tisch umgeben von Cremes und Blumen

Kalzium

Das Kalzium in der äußersten Hautschicht hilft dem Körper die Hautregeneration zu regulieren. Eine Haut mit zu wenig Kalzium erscheint oft trocken.

Zudem braucht unsere Haut Kalzium zur Talgbildung. Ein Kalziummangel führt deshalb üblich zu trockener Haut. Sollte dich dauerhaft trockene Haut stören kann zusätzliches Kalzium deiner Haut helfen sich selbst zu befeuchten.

Das Mineral stimuliert auch die Bildung von Antioxidantien, die deiner Hautalterung vorbeugen können.

Magnesium

Um vom hautpflegenden Effekt von Magnesium zu profitieren genügt es magnesiumhaltige Pflegemittel zu nutzen. Auf natürliche Weise verstärkt sich so die Hautregeneration, weshalb Magnesium gerne zur Bekämpfung von Akne oder Rosazea gebraucht wird.

Die Bedeutung des Minerals zeigt sich bereits an dessen Wirkung in vielen Stoffwechselvorgängen. Unsere Haut benötigt Magnesium, unter anderem, zur Regeneration. Zudem enthält es Antioxidantien, die deine Haut vor früher Alterung, durch freie Radikale, schützen.

Eisen

Wegen der hohen Bedeutung von Eisen für die Bildung roter Blutzellen führt ein Mangel zu geringerer Sauerstoffzufuhr im Blut. Das äußert sich dann in blasser Hautfarbe und dunklen Augenringe.

Eisenmangel äußert sich gleichermaßen durch trockene und „schwache“ Haut. Des Weiteren braucht eisenarme Haut länger zur Wundheilung (!)

Kalium

Zu wenig Kalium führt schnell zu trockener Haut mit vermehrter Akne. Kalium fördert auch einen ausgeglichen Feuchtigkeitsgehalt in den Hautzellen. Da eine optimale Kaliumversorgung die Zellbildung unterstützt hat das Mineral eine positive Wirkung auf die Hautregeneration.

In der Kosmetik dient Kalium auch zum Ausgleich des pH-Werts unserer Haut.

Schwefel

Schwefel riecht bekanntermaßen nicht gerade nach Hautpflege, doch der Geruch trügt. Dank der anti-bakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung bietet sich das Mineral zur Pflege von schweren Hautirritationen, wie Akne, Rosacea oder Ekzemen an.

Weiterhin senkt Schwefel den Talganteil in der Haut und hemmt somit die Bildung neuer Mitesser. Die äußere Hautschicht wird zudem von toten Hautzellen befreit, wodurch die oberste Hautschicht sanfter wirkt.

Kupfer

Ein hautpflegendes Mineral, das die Hautregeneration und -elastizität fördert. Kupfer festigt unsere Haut durch eine höhere Kollagenproduktion. Ähnlich, wie Mangan trägt Kupfer auch zum Erhalt des Bindegewebes der Haut bei.

Zur Vorbeugung von Hautalterung hilft das Mineral bei der Faltenminderung.

Selen

Ein wichtiges Mineral, das üblicherweise in unserer Ernährung fehlt. Selen hat eine starke Wirkung im Kampf gegen freie Radikale, die bekanntermaßen die Hautalterung fördern. Daneben kann Selen auch der Entstehung von Hautentzündungen vorbeugen.

Weiterhin stärkt Selen die Funktion weißer Blutkörper, die eine wichtige Funktion im Immunsystem haben. Dadurch wirkt Selen auch präventiv gegenüber bakteriellen Hauterkrankungen. In Kombination mit Vitamin E erhöht es den Anteil an Glutathion, das die Hautregeneration fördern kann und ein wichtiges Antioxidans ist.

Somit hilft Selen die Haut schön und gesund zu halten.

Zink

Ein Zinkmangel äußert sich häufig in unreiner Haut. Das Mineral ist wichtig für Gewebe mit hoher Zellteilungsrate und starkem Stoffwechsel, also unsere Haut. Weiterhin hat Zink auf irritierter Haut eine starke antioxidative und beruhigende Wirkung. Ob oberflächlich aufgetragen oder innerlich eingenommen senkt Zink die Talgproduktion, was öliger und irritierter Haut hilft. Zu wenig Zink beeinträchtigt zudem hautregenerierende Vorgänge, wie Wundheilung.

Nicht selten treten unerwünschte Hauterscheinungen bei Zinkmangel, wie Pickel oder Entzündungen, häufiger auf. Zudem hilft das Mineral, vor allem in Kombination mit einem Akne-Antibiotikum, bei Akne.

Fazit

Unser Hautbild spiegelt leicht Diät und Lebensstil wieder. Eine mineralstoffarme Ernährung zeigt sich äußerlich durch Hautirritationen oder dünner und schwächer werdende Haut. Die Wundheilung kann länger andauern und Pickel und Mitesser häufiger auftreten. Auch für die innere Pflege sind Mineralien unentbehrlich und was von innen hilft zeigt sich auch nach außen, durch eine schöne und gesunde Haut. Wir empfehlen Mineralien in Kombination mit hautpflegenden Vitaminen, wie E oder C, einzunehmen oder auf die Haut aufzutragen.

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