Anti-Cellulite Körperöl Selbst Hergestellt

Anti-Cellulite Körperöl

Mit Cellulite oder auch Cellulitis haben die meisten von uns zu kämpfen. Dabei ist Cellulite keine Krankheit, sondern einfach ausgedrückt ein Hautzustand. Der Name »Cellulitis« ist hierbei schon irreführend, da die Wortendung –itis– für Entzündungen steht. Es handelt sich bei Cellulite aber um keine Entzündung. Unter Cellulite versteht man eine unregelmäßige und dellige Hautstruktur mit verschieden ausgeprägten Dellen und Wölbungen. Dabei unterscheidet man vier Grade:

Grad 0: Keine Anzeichen von Cellulite, die Haut ist glatt und straff.
Grad 1: Kaum Anzeichen von Cellulite zu erkennen; erst beim "Kneiftest" ist eine Orangenhaut zu erkennen.
Grad 2: Ausgeprägte Anzeichen im Stehen, jedoch nicht im Liegen; delliges und unregelmäßiges Hautbild.
Grad 3: Stark ausgeprägte Orangenhaut mit Dellen im Stehen und Liegen.
Grad 4: Extrem ausgeprägte »Matratzenhaut«; tiefe Dellen und starke Wölbungen im Hautrelief.

Da die meisten von uns den Wunsch nach glatter Haut haben, empfinden wir die Dellen der Cellulite als störend. Dabei entscheiden schon meist allein die Gene, ob wir mit einem straffen Bindegewebe gesegnet sind oder nicht. Die Cellulite trifft auch hauptsächlich Frauen, weil die Natur bewusster Weise unser Gewebe als weniger stabil konstruiert hat. Aus diesem Grund kann sich unsere Haut während der Schwangerschaft besser dehnen. Cellulite ist jedoch ein rein kosmetisches Problem, mit welchem über 80 % der Frauen konfrontiert sind. Dabei ist es egal, ob groß, klein, dick oder dünn – alle können gleich betroffen sein. Daher ist es auch ein Mythos, dass man durch Abnehmen automatisch keine Cellulite mehr hat. Auch spielt unser Hormonhaushalt eine Rolle, da Östrogene die Dehnbarkeit des Bindegewebes fördern.

Wer von Cellulite betroffen ist, ist meist auch mit folgenden verbundenen Beschwerden konfrontiert:

  • Vergrößerte Hautporen
  • Lange, weißliche Flecken, wenn Druck ausgeübt wird
  • Besenreiser und Durchblutungsstörungen
  • Kalte Hautoberfläche, schnelles Entstehen blauer Flecken

Wie entsteht Cellulite?

Der Körper der Frau ist genetisch für die körperliche Belastung der Schwangerschaft konzipiert. Unsere Fettdepots an der Hüfte, Po, Oberschenkel und Bauch werden in guten Zeiten »angereichert« damit während der Schwangerschaft und Stillzeit die Versorgung des Säuglings gewährleistet ist. Daher ist es oft sehr schwierig diese Fettdepots durch eine Diät zu reduzieren.

Hinzukommt, dass die Haut der Frau dünner als die des Mannes ist und somit auch das Bindegewebe lockerer verbunden ist. Die palisadenartig angeordneten und oft vergrößerten Fettzellen schieben und wölben sich somit durch das Bindegewebe nach oben. Dadurch dellen sie die Cutis und Epidermis aus. Bei dem Mann hingegen kann man sich die Bindegewebestruktur wie ein Korsett vorstellen. Oft drücken auch die vergrößerten Fettzellen bei der Frau die Kapillaren und Gefäße ab. Dies führt zu einer schlechteren Lymphabfluss und verminderten Durchblutung. Neben der genetischen und biologischen Veranlagung gibt es weitere Faktoren, welche Cellulite begünstigen oder verstärken:

  • Übergewicht
  • Mangelnde Bewegung
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Venöse Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
Anti-Cellulite Körperöl

Was kann man gegen Cellulite tun?

Auch wenn man genetisch nicht den Jackpot getroffen hat, gibt es ein paar Maßnahmen, um Cellulite einzudämmen und gegebenenfalls zu vermindern. Der Fokus liegt darauf die Durchblutung zu erhöhen und den Körperfettanteil zu verringern:

  • Übergewicht durch Sport zu reduzieren
  • Ausgewogene Ernährung zur Verminderung des Fettaufbaus und eventueller Gewichtsabnahme
  • Sport, welcher gezielt die Körperregionen trainiert
  • Massagen, Lymphdrainagen und Dermapunktur wirken entstauend und regen die Durchblutung an
  • Wechselduschen regen ebenfalls die Durchblutung an
  • Durchblutungsfördernde Kosmetik

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kontinuität und in der Kombination der verschiedenen Maßnahmen. Man muss sich auch bewusst sein, dass diese Maßnahmen ein Leben lang durchgeführt werden müssen, um Erfolge zu erzielen.

Verwendete Rohstoffe

Anti-Celluliteöl Rohstoffe
Pflanzenöle
Jojobaöl

In der Kosmetik wird Jojobaöl häufig verwendet, da es die Haut pflegt und von der Haut beinahe rückstandslos aufgenommen wird. Es bleibt somit kein öliger Film auf der Haut zurück. Das Öl wird von allen Hauttypen gut vertragen und wirkt feuchtigkeitsspendend wie auch antibakteriell. Durch seine gute Tiefenwirkung reguliert es den Feuchtigkeitshaushalt und macht die Haut zart, geschmeidig, und widerstandsfähig zugleich.

Alternativ kann auch Sesamöl verwendet werden. Ansonsten findest du hier weitere Pflanzenöle.

Wildrosenöl

Wildrosenöl ist ein dermatologisch sehr wertvolles Öl, das aufgrund seiner Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren besonders gute regenerierende, zellschützende und pflegende Eigenschaften aufweist. Es wird von der Haut sehr gut aufgenommen und hinterlässt keinen Ölfilm auf der Haut. Das Öl hilft der Haut Feuchtigkeit zu speichern, indem es vor transepidermalen Wasserverlust schützt. Aufgrund des hohen pflanzeneigenen Anteils an Vitamin E wirkt es als Radikalenfänger und wirkt somit der Hautalterung  sowie Dehnungsstreifen entgegen.

Weizenkeimöl

Aufgrund der aufwändigen Gewinnung sowie des hohen Gehalts an Tocopherol und Linolsäure zählt Weizenkeimöl zu den wertvollsten Ölen. Das im Weizenkeimöl enthaltene Vitamin E dient als Radikalenfänger und wirkt antioxidativ. Somit eignet sich das Öl sehr gut zur Stabilisierung von nicht so oxydationsstabilen Begleitölen. In der Hautpflege versorgt das Öl die Haut mit Feuchtigkeit, sorgt  für eine straffere und jüngere Haut und fördert die natürliche Elastizität und Durchblutung der Haut. Das Öl kann auch dem Dehnungsprozess entgegenwirken, der während einer Schwangerschaft vermehrt die Haut belastet und zu Dehnungsstreifen führt.

Zusätze
Vitamin E Öl

Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, das die Haut vor freien Radikalen schützt. Diese aggressiven Moleküle entstehen ständig bei den natürlichen Stoffwechselprozessen im Körper. Zusätzlich stabilisiert Vitamin E auch die Haltbarkeit der öligen Substanzen, da es deren Oxidation und Ranzigwerden verlangsamt.

Ätherisches Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl strafft und entgiftet. Es regt zudem die Durchblutung an.

Ätherisches Wacholderöl

Ätherisches Wacholderöl sorgt dafür, dass die Zellen besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. So arbeiten sie zuverlässiger und regenerieren sich schneller.

Ätherisches Rosmarinöl

Das ätherische Rosmarinöl kühlt zwar die Temperatur der Haut ab, jedoch erzielt es durch seine durchblutungsfördernde Wirkung ein subjektives Wärmegefühl.

Hier findest du weitere ätherische Öle.

Anti-Cellulite Körperöl

Anwendung und Haltbarkeit

Das Anti-Cellulite Körperöl wird je nach Bedarf gut in die Haut einmassiert; am besten morgens und abends für mindestens 10 Minuten. Bei der Massage können verschiedene Techniken angewendet werden. Entweder die klassische Massage, bei welcher man das Öl ausstreicht oder eine milde Zupfmassage. Wichtig ist, dass der Lymphrückfluss angeregt wird.

Das Anti-Cellulite Körperöl ist so lange haltbar, wie die früheste verderbliche Zutat. Prüft daher das MHD aller Zutaten.

Anti-Cellulite Körperöl Rezept

Rezeptangaben*
Zubehör
  • verschließbaren Glasbehälter
Zubereitung
  1. Die Pflanzenöle nacheinander in den Pumpspender füllen.
  2. Die ätherischen Öle hinzugeben.
  3. Vorsichtig verrühren und anschließend dunkel lagern, falls keine Braun- oder Ultraviolettflasche verwendet wird.

Haftung: Alle angegeben Wirkungsweisen dienen lediglich zur Information und ersetzen keinen Arztbesuch. Es wird keine Garantie zur Wirkungsweise und zur Verträglichkeit der Rohstoffe und dem Endprodukt übernommen. Die Herstellung und Anwendung geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung.

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