3 Tipps, um Entzündungen von Maskne zu verhindern

Unreine Haut durch Munschutz vermeiden

Ein Jahr Corona und noch immer gilt bundesweit eine Maskenpflicht, um während der Pandemiezeit die Ansteckungszahl zu reduzieren. Seit Anfang Februar sind nun auch selbstgemachte Masken nicht mehr erlaubt, sondern es herrscht eine Pflicht für medizinische Masken. Diese schützen zwar effektiv vor dem Coronavirus, lassen sich allerdings nicht waschen. Da die Maske für unsere Gesundheit und Sicherheit wichtig ist, kann man ohne Maske nicht unterwegs sein, jedoch führt dies bei vielen Menschen zu Hautunreinheiten an der Nase, Kinn und Wange. Eine weitere Folge des langen Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung kann Periorale Dermatitis sein, auch bekannt als Mundrose. Außerdem kann sich durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Herpes bilden. Der ist besonders gefährlich, wenn die Bläschenflüssigkeit in die Auge hineingerät.

Wir möchten euch hier einige Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr nicht nur euch vor dem Virus schützt, sondern auch eure Haut.

Ursachen der Hautunreinheiten

In der Corona-Pandemie tragen viele Menschen einen Mundschutz für mehrere Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf der Arbeit oder beim Einkaufen. Dabei reibt der Stoff der Maske über dieselben Hautstellen und welches die Hautbarriere beeinträchtigen kann. Da sich unter der Maske Fett, Schweiß, Schmutz und Make-up ansammelt, kann dies zu Hautirritationen führen.  Durch das lange Tragen der Maske ist die Atemluft unter der Maske feucht und warm. Dies ist ein perfektes Klima für die Bakterien. Durch die gestörte Hautbarriere können Entzündungen entstehen und Mikroorganismen können eindringen.

Ein weiterer möglicher Grund für die Maskne ist, dass die Maske zu klein ist. Dadurch kann die Maske auf der Haut scheuern und kleine Verletzungen hervorrufen.

Tipps gegen Maskne

3 Tipps wie Entzündungen vorgebeugt werden können

1. Reinige und moisturize dein Gesicht

Am besten solltest du deine Pflegeroutine umstellen, bevor Hautunreinheiten auftreten. Statt einer reichhaltigen Creme solltest du zunächst ein Serum und anschließend eine leichte Feuchtigkeitscreme auftragen. Die Haut erhält durch das Serum die wichtigsten Nährstoffe. Die Feuchtigkeitscreme schützt die Haut gegen Maskenreibung und stabilisiert die Hautbarriere. Damit die Feuchtigkeitscreme gut auf der Haut einwirken kann, solltest du die Creme dünn und etwa eine halbe Stunde auftragen bevor du die Maske aufsetzt. Am Abend kannst du dann reichhaltigere Hautpflegeprodukte auftragen. Jedoch solltest du kein Retinol benutzen. Retinol ist zwar ein toller Wirkstoff, der die Hauterneuerung antreibt, aber auch angreifbarer macht.

Außerdem ist es ratsam, die Haut von dem Schmutz zu erlösen, welcher sich unter der Maske angesammelt. Dabei solltest du beachten, dass die Haut gründlich, aber sanft gereinigt wird. Dazu solltest du hautschonende Produkte (z.B. unseren Honig-Cleanser) verwenden, die keine Zusatzstoffe, wie Mineralöle, Parabene oder künstliche Farbstoffe enthalten. Hier gilt die Faustregel “weniger ist mehr”. Dabei lässt man am besten auch aggressive Peelings weg, da diese die Haut zusätzlich reizen können.

Am besten solltest du sofort nach dem Waschen deines Gesichts eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Dabei werden Cremes mit folgenden Inhaltsstoffen empfohlen:

  • Ceramide
  • Hyaluronsäure
  • Dimethicone (diese können eine Barriere bilden, welche hilft, die Haut weniger zu reizen)

2. Verzichte auf Make-Up

Unter der Maske hat die Haut es schwer zu atmen, deswegen solltest du sie nicht zusätzlich durch eine dicke Schicht Make-up belasten. Make-up verstopft die Poren und führt zu Pickeln. Benutze daher lieber nur eine Tagescreme statt eine stark deckende Foundation.

3. Silikonpads unter der Maske

Anti-Pickel-Patches oder Anti-Falten-Pads z.B. kann man auf den Bereich seiner Haut kleben, der unter der Maske liegt. Dies schützt die Haut vor der Reibung der Maske. Diese Reibung kann bei empfindlicher Haut zu Irritationen und Unreinheiten führen. Zusätzlich wird die Haut vor möglichen Bakterien und Schmutz der Maske geschützt. Vor allem für ein längeres Tragen der Maske wie auf Reisen sind diese Pads sehr angenehm und man hat den Bonus der Wirkung der Patches.

Ein weiterer Grund für deine Hautprobleme in der Coronazeit kann deine Ernährung sein. Vor allem in solch stressigen Situationen, wie einer Pandemie neigen kann man schnell dazu neigen, eher verarbeitete Gerichte zu essen. Achte deshalb darauf, dass du trotzdem noch eine ausgewogene Ernährung beibehältst und genug Ballaststoffe zu dir nimmst. Des Weiteren auf Kohlenhydrate verzichten und eher zu basischen Ernährungsprodukten greifen.

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